Veranstaltungskalender

Hier finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen im Rahmen von „WIR in Wiesbaden“

Apr
13
Sa
2019
Seminar: Tief in ihrem Herzen sind Menschen gut (nach Anne Frank)– Mädchenseminar in Amsterdam @ Amsterdam, Niederlande
Apr 13 – Apr 17 ganztägig

Im Rahmen der „Girl’s Zone“ des Stadtteilzentrums Schelmengraben fährt eine Mädchengruppe ab 13 Jahren in den Osterferien nach Amsterdam.

Fünf Tage lang haben die Mädchen die Möglichkeit, sich fernab der Heimat mit dem Leben von Anne Frank zu beschäftigen. Wie hat Anne Frank gelebt, wie hat sie die Ausgrenzung und das „Anderssein“ erlebt und was hat dieses Thema heute mit meinem Leben zu tun? Wer bin ich, wo gehöre ich dazu? Wo werde ich ausgeschlossen oder wo schließe ich sogar jemanden aus? Fast eine Woche lang wird sich mit Fragen zur eigenen Identität, zu Gruppenzugehörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung beschäftigt. 

Mit vielen verschiedenen jugendkulturellen sowie gruppendynamischen Aktivitäten und Ausflügen beschäftigt sich das Mädchenseminar mit dem Themenkomplex Anne Frank, mit dem Holocaust und mit der Vertreibung und versucht, eine Geschichte für heute daraus werden zu lassen.

Wann
13. bis 17. April 2019

Wo
Amsterdam, Niederlande

Veranstaltende
Stadtteilzentrum Schelmengraben, Hans-Böckler-Str. 5 – 7, 65199 Wiesbaden

  

Apr
16
Di
2019
Seminar: Anne Frank Seminar Amsterdam @ Amsterdam, Niederlande
Apr 16 – Apr 19 ganztägig

Ihr Tagebuch ist Symbol und Dokument für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin. Die Beschäftigung mit Anne Frank soll uns zudem Erkenntnisse für unsere heutige Gesellschaft und ihre Entwicklung vermitteln. Wir werden eine Führung durch das alte jüdische Viertel erhalten und uns mit einer Jugendgruppe der jüdischen Gemeinde treffen und einen Abend mit ihnen verbringen.

Auch das touristische Amsterdam werden wir kennenlernen. Alte Grachtenhäuser, gemütliche Cafés, Trödelmärkte neben moderner Architektur, Szenelokalen, hippen und schrillen Läden. Amsterdam ist multikulturell und eine der tolerantesten Städte der Welt. 

Alter:       16 bis 27 Jahre

Kosten:      
185 Euro inkl. Fahrt mit Kleinbussen, Unterkunft mit Frühstück, Eintrittspreise, Führungen

Team:       Klaus Kosmehl und Team

Anmeldung:
Evangelisches Stadtjugendpfarramt Wiesbaden, Fritz-Kalle-Straße 38–40 65187 Wiesbaden

Wann
16. bis 19. April 2019

Wo
AMSTERDAM, NIEDERLANDE

Veranstaltende
Evangelisches Stadtjugendpfarramt

Mai
7
Di
2019
Lehrgang: Klänge der Demokratie – Gitarrenkurs für Anfänger*innen @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 7 um 19:00 – Jun 26 um 20:30

Ihr sitzt am Lagerfeuer, philosophiert über das Leben, möchtet eure Gedanken in die Welt hinaussingen und niemand kann auf der Gitarre begleiten? Damit euch das nicht mehr passiert, bieten wir euch einen Einsteiger*innen-Kurs an! 

Unser Ziel ist es, Lieder zu den Themen Anerkennung von Vielfalt, Gemeinschaft, Mitbestimmung, Freiheit und Demokratie kennenzulernen und einzuüben.

Hier habt ihr die Gelegenheit, die ersten Griffe auf der Gitarre unter fachkundiger Anleitung zu lernen. Wir fangen dabei ganz einfach an. Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Ihr solltet allerdings eine eigene Gitarre und ein Stimmgerät haben oder euch dauerhaft leihen können, denn auch der Kurs entbindet euch nicht vom selbstständigen Üben. 🙂 

Wenn ihr keine Gitarre habt und euch auch keine leihen könnt, meldet euch gerne und wir finden eine Lösung. Wir treffen uns im einwöchigen Rhythmus, sodass zwischendurch genug Zeit bleibt, das Gelernte zu vertiefen.

Der Kurs ist für alle Jugendleiter*innen aus Wiesbaden, die Teilnahme ist kostenfrei. Er findet im Mai und Juni an insgesamt acht Terminen statt.

Gitarrenlehrer: Frédéric Ecker

Verbindliche Anmeldungen bitte an Lotte Heim: lotte.heim@sjr-wiesbaden.de

Wann
Dienstag, 7., 14., 21., 28. Mai und dann Mittwoch, 5., 12., 19., 26. Juni 2019 Jeweils 19:00 – 20:30 Uhr

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen, Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtjugendring Wiesbaden e.V., Transform Your City, die Jugendgruppe der Jugendinitiative Spiegelbild und Jugendforum Wiesbaden

 

Mai
8
Mi
2019
LOVE-SPEECH-WORKSHOP Zum Umgang mit Hass und Hetze in der digitalen Alltagswelt von jungen Frauen @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 8 um 0:00

Hass und Hetze in sozialen Netzwerken gehören zur Erfahrungswelt von jungen Menschen. Mehr oder weniger offen sind menschenfeindliche Argumentationen überall zu finden. 

In dem Workshop für junge Menschen geht es darum, Hate Speech zu erkennen und Handlungskompetenzen auszubauen. Es werden Funktionsweise und Wirkung von Diskriminierung in sozialen Netzwerken vermittelt. Wir laden dazu ein, Empathie mit Betroffenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Internet zu entwickeln und die eigenen Perspektiven zu erweitern. 

Der Love-Speech-Workshop ist ein interaktives Angebot, um sich mit dem Phänomen der Hate Speech auseinanderzusetzen. Die Fragen „Was ist Hate Speech? Wo begegnet mir Hate Speech? Was ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Netz und wie kann ich darauf reagieren?“ sind das Fundament des Workshops. 

Der meist offen vorgetragene Hass im Netz speist sich auch aus rassistischen Ideologien und aus einem Hass auf Frauen. Diese Erscheinungsformen von Hate Speech werden der Fokus der vier Termine, die als geschlossenes Angebot mit Gruppen des Mädchentreffs Wiesbaden e.V. durchgeführt werden.

Wann
Mittwoch, 8. und 15. Mai 2019
Donnerstag, 9. und 16. Mai 2019
geschlossene Veranstaltungen

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Mädchentreff Wiesbaden e.V.,  gefördert von „Demokratie Leben in Wiesbaden“

LOVE-SPEECH-WORKSHOP Zum Umgang mit Hass und Hetze in der digitalen Alltagswelt von jungen Frauen @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 8 um 0:00

Hass und Hetze in sozialen Netzwerken gehören zur Erfahrungswelt von jungen Menschen. Mehr oder weniger offen sind menschenfeindliche Argumentationen überall zu finden. 

In dem Workshop für junge Menschen geht es darum, Hate Speech zu erkennen und Handlungskompetenzen auszubauen. Es werden Funktionsweise und Wirkung von Diskriminierung in sozialen Netzwerken vermittelt. Wir laden dazu ein, Empathie mit Betroffenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Internet zu entwickeln und die eigenen Perspektiven zu erweitern. 

Der Love-Speech-Workshop ist ein interaktives Angebot, um sich mit dem Phänomen der Hate Speech auseinanderzusetzen. Die Fragen „Was ist Hate Speech? Wo begegnet mir Hate Speech? Was ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Netz und wie kann ich darauf reagieren?“ sind das Fundament des Workshops. 

Der meist offen vorgetragene Hass im Netz speist sich auch aus rassistischen Ideologien und aus einem Hass auf Frauen. Diese Erscheinungsformen von Hate Speech werden der Fokus der vier Termine, die als geschlossenes Angebot mit Gruppen des Mädchentreffs Wiesbaden e.V. durchgeführt werden.

Wann
Mittwoch, 8. und 15. Mai 2019
Donnerstag, 9. und 16. Mai 2019
geschlossene Veranstaltungen

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Mädchentreff Wiesbaden e.V.,  gefördert von „Demokratie Leben in Wiesbaden“

Vortrag: Die Perspektiven der Betroffenen auf Antisemitismus in Alltag und Schule @ Hochschule RheinMain Campus Kurt-Schumacher-Ring: Gebäude G, Raum G101
Mai 8 um 18:00

Ein Vortrag zu aktuellen Forschungsbefunden und Ableitungen für die Praxis 

Julia Bernstein, Professorin für soziale Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen im Fach Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences, stellt in ihrem Vortrag Befunde aktueller Forschungen zu Antisemitismus vor. Besonderen Wert legt sie auf das Aufzeigen der Perspektiven der Betroffenen auf Antisemitismus im Alltag und im schulischen Bereich. Sie arbeitet darüber hinaus erste Erkenntnisse in Bezug auf die Rezeption des Antisemitismus bei den Lehrkräften im Schulsystem heraus und formuliert Ableitungen für die Praxis. 

U.a. folgende Fragen werden im Vortrag behandelt: 

Wie kommt es, dass 74 Jahre nach dem Holocaust das Schimpfwort „Du Jude“ das am meisten verbreitete Schimpfwort auf dem deutschen Schulhof geworden ist?

Wie schlimm ist das Problem und aus welchen Komponenten besteht es?

Wie wird Rassismus gegen Antisemitismus ausgespielt?

Welche Stereotype sind importiert und welche hausgemacht?

Wann
MITTWOCH, 8. Mai 2019, 18:00 Uhr 

Wo
Hochschule RheinMain
Campus Kurt-Schumacher-Ring: Gebäude G, Raum G101,
Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden

Veranstaltende
Hochschule RheinMain 

 

Mai
9
Do
2019
LOVE-SPEECH-WORKSHOP Zum Umgang mit Hass und Hetze in der digitalen Alltagswelt von jungen Frauen @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 9 um 0:00

Hass und Hetze in sozialen Netzwerken gehören zur Erfahrungswelt von jungen Menschen. Mehr oder weniger offen sind menschenfeindliche Argumentationen überall zu finden. 

In dem Workshop für junge Menschen geht es darum, Hate Speech zu erkennen und Handlungskompetenzen auszubauen. Es werden Funktionsweise und Wirkung von Diskriminierung in sozialen Netzwerken vermittelt. Wir laden dazu ein, Empathie mit Betroffenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Internet zu entwickeln und die eigenen Perspektiven zu erweitern. 

Der Love-Speech-Workshop ist ein interaktives Angebot, um sich mit dem Phänomen der Hate Speech auseinanderzusetzen. Die Fragen „Was ist Hate Speech? Wo begegnet mir Hate Speech? Was ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Netz und wie kann ich darauf reagieren?“ sind das Fundament des Workshops. 

Der meist offen vorgetragene Hass im Netz speist sich auch aus rassistischen Ideologien und aus einem Hass auf Frauen. Diese Erscheinungsformen von Hate Speech werden der Fokus der vier Termine, die als geschlossenes Angebot mit Gruppen des Mädchentreffs Wiesbaden e.V. durchgeführt werden.

Wann
Mittwoch, 8. und 15. Mai 2019
Donnerstag, 9. und 16. Mai 2019
geschlossene Veranstaltungen

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Mädchentreff Wiesbaden e.V.,  gefördert von „Demokratie Leben in Wiesbaden“

Mai
10
Fr
2019
PEER GUIDE-AUSBILDUNG – Geschichte erforschen – Zukunft erfinden @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 10 ganztägig

Peer Guides sind Jugendliche, die ausgebildet werden um andere Jugendliche durch die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu begleiten. Etwa 40 Jugendliche bilden eine Gruppe, die dann in kleinen Gruppen Begleitungen für Schulklassen anbietet.

Beim Peer Guiding geht es vor allem um den gemeinsamen Austausch, bei dem sich Jugendliche auf Augenhöhe begegnen und sich gegenseitig informieren. Die Ziele gehen dabei aber weit über die Informationsweitergabe hinaus. So stehen auch die Förderung der eigenen Persönlichkeit, die Entwicklung von Bewältigungsressourcen, die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Verhaltens- und Einstellungsänderung im Fokus. 

Dazu muss sich niemand super in dem Thema auskennen. Das Einzige, was dabei zählt, ist ein bisschen Zeit und vor allem Lust, etwas Neues auszuprobieren.

In Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum Berlin und dem Anne Frank Haus Amsterdam werden die Peer Guides in der Ausstellung selbst auf die zukünftige Aufgabe vorbereitet. 

Im Vorfeld bietet Spiegelbild Workshops, Ausflüge und gemeinsam geplante Aktionen an. Dabei sind vor allem die Interessen und Ansichten der Peer Guides selbst zum Thema wichtig! 

Für weitere Informationen und bei Fragen melden Sie sich gerne bei peerguides@spiegelbild.de oder unter 0611 2675 9085.

Termine

5.4.   16:30 – 19:00 Uhr
6.4.   10:30 – 14:00 Uhr
17.4.  10:00 – 17:00 Uhr
3.5.   16:30 – 19:00 Uhr
4.5.   10:00 – 15:00 Uhr
10.5. 16:00 – 20:30 Uhr

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen, Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Anne Frank Zentrum Berlin,  Anne Frank Haus, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Mai
15
Mi
2019
Projekt: True Stories – Let´s talk about it @ Die bunten Boxen stehen an unterschiedlichen Orten in Wiesbaden
Mai 15 – Jun 28 ganztägig

Was verbinden Menschen heute mit den Begriffen Identität, Diskriminierung, Flucht und Rassismus?

Das Schicksal von Anne Frank ist tragisch, ihre Geschichte sowie ihr Leben sind höchst bemerkenswert. Heute können wir uns aber nur so intensiv und persönlich mit Anne Franks Leben beschäftigen, weil uns ihr Tagebuch zur Verfügung steht. 

Wir von CASA e.V. möchten mit modernen Medien ein paar Geschichten oder Erlebnisse einfangen und diese möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Deshalb haben wir viele Menschen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten, Erfahrungen und Erlebnissen gefragt, was sie mit folgenden Stichwörtern verbinden: Identität, Diskriminierung, Flucht, Rassismus. 

Aus diesen „Statements“ sind Zusammenschnitte entstanden, die an verschiedenen Orten in Wiesbaden im Zeitraum vom 15. Mai bis zum 28. Juni angehört werden können. 

Die bunten „True Stories“-Boxen stehen an öffentlichen Orten in Wiesbaden, die auf der Website von CASA e.V. bekannt gegeben werden. Damit ihr möglichst viele Geschichten mitbekommt, tauschen wir die Boxen ab und zu aus. Dialog und Rückmeldungen sind erwünscht – die Boxen laden zum Gespräch und zum Teilen von Eindrücken ein. Viel Spaß und gute Gespräche!

Wann
15. Mai bis 28. Juni 2019

Wo
Die bunten Boxen stehen an unterschiedlichen Orten in Wiesbaden,
siehe Website von CASA e.V. http://casa-wiesbaden.de/wp/

Veranstaltende
CASA e.V.  

Projekt: Kampagne gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
Mai 15 um 0:00

Studierende der Hochschule RheinMain setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus

Im Rahmen eines innovativen Projektstudiums haben sich Studierende aus den Bereichen Soziale Arbeit und Kommunikationsdesign mit Fragen von Antisemitismus und Ausgrenzung befasst. 

In der Zusammenführung von sozialwissenschaftlichen Erklärungsmodellen sowie empirischen Befunden zu Diskriminierung einerseits und kommunikationstheoretischen Grundlagen und künstlerischen Darstellungsformen andererseits ist eine gemeinsame Kampagne entstanden. 

Beide Disziplinen verbindet der gesellschaftspolitische Anspruch, auf soziale Missstände und Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Vertreter*innen aus Politik, Verbänden und Stadtgesellschaft sind eingeladen, sich von der interdisziplinären Einlösung dieses Anspruches ein Bild zu machen. Den Auftakt der Kampagne bildet eine öffentliche Veranstaltung, die auch Raum für Gespräche bietet. 

Informationen zu Termin und Veranstaltungsort finden sich unter www.hs-rm.de/kampagnegegenausgrenzung

Veranstaltende
Hochschule RheinMain, Fachbereiche Sozialwesen und Design, Informatik, Medien 

Peer Guides: Ausstellungsbegleitung für Schulklassen Geschichte erforschen – Zukunft erfinden @ 15. MAI BIS 6. JUNI 2019 im Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden 11. BIS 27. JUNI 2019 im Palast hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden
Mai 15 um 10:00 – Jun 27 um 10:00

Für Wiesbadener Schulklassen bietet Spiegelbild eine Begleitung in der Ausstellung durch Gleichaltrige, sogenannte Peer Guides, an. Hierbei geht es vor allem um den gemeinsamen Austausch, bei dem sich Jugendliche auf Augenhöhe begegnen und sich gegenseitig informieren.  Im Vordergrund steht dabei immer, was die Jugendlichen selbst beschäftigt – und die eigenen Fragen und Gedanken zum Thema. Die Begleitung durch die Peer Guides  ermöglicht so eine ganz eigene und neue Auseinandersetzung mit dem Thema – gemeinsam nach dem Gestern und Heute fragen, um schließlich mutige Antworten für das Morgen zu finden.

Für diese einzigartige Aufgabe bilden unsere Peer Guides (15 bis 18 Jahre) schon Wochen vor der Ausstellung eine Gruppe und werden in vielen spannenden Terminen vorbereitet und ausgebildet.

Unser Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Schulklassen und alle Schulformen. Wir bieten je Ausstellungstag zwei Begleitungen an. Davon eine am Morgen und eine am Vormittag. Wir versuchen, jede Begleitung zu realisieren und die passenden Peers für die jeweilige Gruppe zu organisieren. 

Bitte beachten Sie, dass Schulklassen sich anmelden müssen und an Wochenenden und Feiertagen keine Begleitungen angeboten werden können.

Für weitere Informationen und Ihre Anfragen melden Sie sich gerne bei peerguides@spiegelbild.de oder  rufen uns unter 0611 2675 9085 an.

Wann
15. Mai bis 6. Juni 2019, vormittags
11. bis 27. Juni 2019, vormittags

Wo
15. MAI BIS 6. JUNI 2019 im Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden 

11. BIS 27. JUNI 2019 im Palast Hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Anne Frank Zentrum Berlin, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte – Die Ausstellung @ Rathaus
Mai 15 um 14:00 – Jun 6 um 19:00

In der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ erzählen große Bildwände von Anne Franks Leben und ihrer Zeit. 

Von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten über die Zeit in Amsterdam – glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck – bis zu den schrecklichen letzten sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. Viele private Fotos erlauben einen intimen Einblick in das Leben der Familie Frank und ihrer Freunde. 

Die persönliche Geschichte Anne Franks und ihrer Familie wird verbunden mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und der Shoah. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer*innen wird die Perspektive von Mitläufer*innen und Täter*innen dargestellt. 

Der dritte Teil der Ausstellung ist der Gedankenraum, der sich der langen Zeit im Versteck widmet. Audiozitate würdigen Anne Frank als Tagebuchschreiberin und Chronistin ihrer Zeit. 

Für Schulklassen werden Ausstellungsbegleitungen von Peer Guides angeboten. Siehe Seite 22!

Vom 15. Mai bis zum 6. Juni ist die Ausstellung im Rathaus zu sehen. Am 7. und am 8. Juni wird sie nicht zu besuchen sein. Sie wird vom 9. bis zum 27. Juni im Palast Hotel am Kranzplatz ein zweites Mal präsentiert.

Wann und Wo

Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden 

15. Mai bis 6. Juni 2019 

Montag bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr 

vormittags Begleitungen für Schulklassen 

Samstag 09:00 – 15:00 Uhr, Sonntag geschlossen

 

Palast Hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden 

9. bis  27. Juni 2019 

Montag bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr

vormittags Begleitungen für Schulklassen

Samstag und Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr

Veranstaltende 

Anne Frank Zentrum, Anne Frank Haus,  Jugendinitiative Spiegelbild, 

Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“

Eröffnung: Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ @ Festsaal im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden
Mai 15 um 18:00

Der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ lädt am 15. Mai um 18 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung und des Begleitprogrammes ein.

Rund um die Wanderausstellung des Anne Frank Zentrums Berlin und des Anne Frank Hauses Amsterdam „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ haben über 30 Organisationen ein Programm mit über 50 Einzelveranstaltungen organisiert. 

Zur Eröffnung im Festsaal des Wiesbadener Rathauses wird das Begleitprogramm zur Ausstellung vorgestellt.  Patrick Siegele, der Direktor des Anne Frank Zentrums, führt in die Ausstellung ein. Die jugendlichen Peer Guides stellen ihr Angebot vor. Die Schauspielerin Eleni Tsaousidou wird aus dem Tagebuch von Anne Frank lesen. Silvia Willecke und Claus Weyrauther begleiten die Veranstaltung musikalisch. 

Wir freuen uns sehr, dass wir zum Start des Projektes die Ausstellung im Rathaus zeigen können. Am selben Tag beginnen auch schon die Begleitungen von Schulklassen durch Peer Guides. Am 7. und am 8. Juni wird die Ausstellung nicht zu besuchen sein. Sie wird vom 9. bis zum 27. Juni im Palast Hotel am Kranzplatz ein zweites Mal präsentiert. 

Wann
Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:00 Uhr

Wo
Festsaal im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Anne Frank Zentrum Berlin, Landeshauptstadt Wiesbaden, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Mai
16
Do
2019
LOVE-SPEECH-WORKSHOP Zum Umgang mit Hass und Hetze in der digitalen Alltagswelt von jungen Frauen @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 16 um 0:00

Hass und Hetze in sozialen Netzwerken gehören zur Erfahrungswelt von jungen Menschen. Mehr oder weniger offen sind menschenfeindliche Argumentationen überall zu finden. 

In dem Workshop für junge Menschen geht es darum, Hate Speech zu erkennen und Handlungskompetenzen auszubauen. Es werden Funktionsweise und Wirkung von Diskriminierung in sozialen Netzwerken vermittelt. Wir laden dazu ein, Empathie mit Betroffenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Internet zu entwickeln und die eigenen Perspektiven zu erweitern. 

Der Love-Speech-Workshop ist ein interaktives Angebot, um sich mit dem Phänomen der Hate Speech auseinanderzusetzen. Die Fragen „Was ist Hate Speech? Wo begegnet mir Hate Speech? Was ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Netz und wie kann ich darauf reagieren?“ sind das Fundament des Workshops. 

Der meist offen vorgetragene Hass im Netz speist sich auch aus rassistischen Ideologien und aus einem Hass auf Frauen. Diese Erscheinungsformen von Hate Speech werden der Fokus der vier Termine, die als geschlossenes Angebot mit Gruppen des Mädchentreffs Wiesbaden e.V. durchgeführt werden.

Wann
Mittwoch, 8. und 15. Mai 2019
Donnerstag, 9. und 16. Mai 2019
geschlossene Veranstaltungen

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Mädchentreff Wiesbaden e.V.,  gefördert von „Demokratie Leben in Wiesbaden“

Film: Triumph des guten Willens Filmvorführung und Diskussion mit dem Filmemacher Mikko Linnemann @ Murnau-Filmtheater
Mai 16 um 19:00

Der Film „Triumph des guten Willens“ setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel (1945–1997) auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die „Wiedergutwerdung der Deutschen“. 

Texte Geisels aus den 1990er Jahren, u.a. über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal, kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus
Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen im Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. 

Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend, zeichnet „Triumph des guten Willens“ ein Bild erinnerungspolitischer Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten.

Eike Geisel, der in den 1980er und 1990er Jahren zu den schärfsten Kritikern der Wiederaufbereitung deutscher Vergangenheit gehörte, löste durch seine Essays und Polemiken teils große Kontroversen aus. Zudem betätigte er sich als Übersetzer und Herausgeber englischsprachiger Texte Hannah Arendts und trat auch als Verfasser historischer Arbeiten, u.a. über das Berliner Scheunenviertel und den Jüdischen Kulturbund, in Erscheinung.

Wann
Donnerstag, 16. Mai 2019, 19:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Jugendinitiative Spiegelbild, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Mai
17
Fr
2019
fachtag: Deine, meine, unsere Geschichte(n)? – Fachtag: Erinnerungskultur im Kinder- & Jugendtheater @ Wartburg
Mai 17 um 11:00 – 17:00

Das Junge Staatstheater Wiesbaden (JUST) richtet gemeinsam mit der internationalen Vereinigung der Kinder- und Jugendtheater ASSITEJ e.V. einen Fachtag zum Thema „Erinnerungskultur im Kinder- und Jugendtheater“ aus. Gefragt wird nach möglichen Perspektiven einer Erinnerungskultur in einer diversen Gesellschaft, nach neuen und anderen Erzählungen in der Schule und auf der Bühne. 

Wie kann mit Erinnerungen so umgegangen werden, dass sie nicht trennen, sondern Orientierung für eine gemeinsame Zukunft bieten? Kann vielleicht gerade das Theater neue Wege zeigen, einen multiperspektivischen Blick auf (zeit-)geschichtliche Ereignisse zu werfen? In Vorträgen und Diskussionen möchte das Hessische Staatstheater Wiesbaden diesen Fragen mit allen Interessierten nachgehen.  

Als Referenten geladen sind u.a. der Autor Jens Raschke, der für sein Stück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zaunes schaute“ mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde und Dr. Wolfgang Geiger, der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.

Die ASSITEJ-Werkstatt findet im Rahmen des Festivals „Junge Woche“ statt. Mit den Aufführungen „Anne en Zef“ von Ad de Bont in der Opernfassung von Monique Krüs am 16. und 17. Mai 2019 kann das Thema anhand eines Beispiels diskutiert werden.

Anmeldung unter:  theaterpaedagogik@staatstheater-wiesbaden.de

Wann
Freitag, 17. MAI 2019, 11:00 – 17:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Wartburg
Schwalbacher Straße 51, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Hessisches Staatstheater Wiesbaden in Kooperation mit ASSITEJ e.V.

Lesung: Geschichten über Mut und Mitmenschlichkeit – Lange Lesenacht für Kinder und Jugendliche von 11 bis 16 Jahren @ KINDER-, JUGEND- und Stadtteilzentrum Biebrich
Mai 17 um 17:00

„Wenn in der Schule ein Kind anders ist als die anderen, dann wird es manchmal gehänselt. Ein Grund findet sich leicht, jemand hat eine andere Frisur, andere Klamotten – oder sagt mal was Falsches. Dann lachen die anderen und zeigen mit dem Finger auf ihn. Auch wenn Erwachsene sagen, sie wüssten vieles besser als Kinder, stimmt das nicht immer: Erwachsene hänseln Leute, die anders sind, nämlich auch. Manchmal wollen sie auch mit Leuten, die anders sind, gar nichts zu tun haben – und ihnen das Leben schwer machen. Dafür gibt es – je nach der Art des Andersseins – viele Wörter: Rassismus zum Beispiel. So nennt man es, wenn Menschen geärgert werden, weil sie eine andere Hautfarbe haben. Oder: Islamfeindlichkeit. Das ist das Wort, wenn Menschen ausgegrenzt werden, nur weil sie Muslime sind. Ein anderes Wort ist Antisemitismus oder Judenfeindlichkeit. So nennt man es, wenn Menschen beschimpft oder bedroht werden, nur weil sie eine andere Religion haben, nämlich die jüdische.“ So erklärt das Justus Bender, Redakteur für Politik, in der FAZ am 15.12.2017 – und genau darüber wollen wir reden, lesen, nachdenken und uns Mut machen zum Handeln.

 

Wann
Freitag, 17. Mai 2019, 17:00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter: 0611 319175

Wo
Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich
Bunsenstr. 6, 65203 Wiesbaden

Veranstaltende
Kinder-,Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich 

Lehrgang: Haltung im Ehrenamt – Hilfestellungen für ehrenamtlich Engagierte @ Rathaus, Raum 18
Mai 17 um 17:30 – 20:30

Menschen, die Gutes tun, erfahren manchmal Gegenwind aus dem eigenen Freundeskreis oder der Nachbarschaft. Dann wird ihnen oft das „Gut-sein-Wollen“ mit einem Kampfbegriff aus der rechten politischen Rhetorik als Schimpfwort entgegengeschrien. Dabei ist weniger die Arbeit im Ehrenamt mit Menschen mit Behinderungen oder mit Senior*innen oder mit Kindern- und Jugendlichen von diesen feindlichen Haltungen betroffen. Häufig sind Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe mit diesem Gegenwind konfrontiert.

Wie gehe ich mit Haltungen um, die diskriminierend, rassistisch, sexistisch oder dergleichen sind? Welche Argumente sind hilfreich? Und was mache ich, wenn ich diese Haltungen bei mir selbst feststelle?

Christian Mappala, Geschäftsführer third culture movement, studierte an der Universität Mainz Evangelische Theologie. Als Trainer/Prozessbegleiter war er weltweit viele Jahre im Trainings- und Ausbildungsmanagement  tätig. In dieser Funktion wirkte er in den Bereichen Personal- und Organisationsentwicklung, Mitarbeiterqualifizierung und Persönlichkeitsentwicklung von Fach- und Führungskräften entscheidend mit. Die Zusatzausbildung zum Systemischen Coach bei der European Coaching Association macht den international erfahrenen Trainer und Coach zu einem hochqualifizierten Experten für strategisches Change Management.

Um eine verbindliche Anmeldung bis 13. Mai 2019 an veranstaltungen@fwz-wiesbaden.de wird gebeten.

Wann
Freitag, 17. Mai 2019, 17:30 – 20:30 Uhr
Eintritt frei 

Wo
Rathaus, Raum 18, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V. und third culture movement

Mai
20
Mo
2019
Workshop: Kritik der Erinnerungskultur? @ Jungbrunnen, Haus der Jugendorganisationen
Mai 20 um 19:00 – 21:00

Um wen oder was geht es eigentlich bei der
deutschen „Vergangenheitsbewältigung“? 

Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin (i.H. Reichstagsgebäude).

Inwiefern werden Erinnerung und Denkmäler paradoxerweise zu Instrumenten für Nationalisierung und neuen Nationalismus? Inwiefern produziert die deutsche Erinnerungskultur neue Ausschlüsse?

Constantin Wagner (Uni Mainz) und Yalız Akbaba (Uni Mainz/Uni Marburg) laden mit Impulsen und angeleiteten Übungen zu einem anregenden Abend mit den Fragen ein, welches Wir in der dominierenden Erinnerungskultur hergestellt wird, inwiefern Er-innerung zu Ver-äußerung wird, und welche alternativen Erinnerungskulturen und Erzählweisen in der Migrationsgesellschaft noch denkbar sind.

Die Veranstaltung kann gemeinsam mit der Filmvorführung von „Triumph des guten Willens“ gedacht werden. Diese findet mit anschließendem Gespräch mit dem Filmemacher am 16. Mai 2019 im Murnau-Kino statt.

Studierende, Lehrende und alle anderen an Erinnerungskultur interessierten Personen sind herzlich zu diesem Workshop eingeladen. Im Anschluss kann der Abend gemütlich ausklingen.

Um Anmeldung wird gebeten: hendrik.harteman@spiegelbild.de

Wann
Montag,  20. Mai 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild,  Universität Mainz, Universität Marburg

 

 

Mai
21
Di
2019
Filmreihe zu: „Wir in Wiesbaden – Deine Anne.“ @ Caligari FilmBühne
Mai 21 – Jun 18 ganztägig

CALIGARI FILMBÜHNE UND DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum 

„Das Tagebuch der Anne Frank“
USA 1959
Millie Perkins

21. Mai 2019, 17:00 Uhr – Das Tagebuch der Anne Frank 

(The Diary of Anne Frank), USA 1959, Regie: George Stevens.
Mit: Millie Perkins, Joseph Schildkraut, Shelley Winters, Richard Beymer

28. Mai 2019, 20:00 Uhr  – Urteil von Nürnberg 

(Judgment at Nuremberg), USA 1961, Regie: Stanley Kramer. Mit: Spencer Tracy, Burt Lancaster, Richard Widmark, Maximilian Schell,  Marlene Dietrich

„Das Urteil von Nürnberg“
US 1961

4. Juni 2019, 20:00 Uhr – Exodus

USA 1960, Regie: Otto Preminger.  Mit: Paul Newman, Eva Marie Saint, Ralph Richardson

18. Juni 2019, 20:00 Uhr – Warum Israel 

(Pourquoi Israël), Italien/Frankreich 1973, Regie: Claude Lanzmann

 

Wann
Dienstag, 21.5. / 28.5. / 4.6. / 18.6.
Eintritt: 7 Euro / ggf. Überlängenzuschlag

Wo
Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

 

Ausstellung: Anne Frank und andere jüdische Schicksale – Antisemitismus und Holocaust @ Mauritius-Mediathek
Mai 21 um 10:00 – Jun 28 um 18:00

Buchausstellung in der Mauritius-Mediathek

Sowohl Sachbücher als auch Romane für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zum Thema werden aus dem Bestand der Mauritius-Mediathek für die Buchausstellung neben Lesecafé und Lesegarten zusammengestellt.

Alle Bücher können entweder während der Öffnungszeiten vor Ort gelesen oder mit einem gültigen Ausweis der Stadtbibliotheken entliehen werden.

Wann
21. Mai bis 28. Juni 2019
Dienstag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag 10:00 – 14:00 Uhr

Eintritt frei

Wo
Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6 – 10, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Mauritius-Mediathek

Workshop: Wer ist „wir“? – Gesellschaftliche Heterogenität und Homogenitätsvorstellungen in Geschichte und Gegenwart @ Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich
Mai 21 um 10:00 – 17:00

Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus befanden sich Millionen von „Displaced Persons“ auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches: Überlebende der Konzentrationslager, nach Deutschland verschleppte Zwangsarbeiter sowie jüdische Menschen, die dem Holocaust entkommen waren. Die Geschichte der „Displaced Persons“ verweist nicht nur auf den von den Deutschen verübten Völkermord, sondern auch auf die Heterogenität der deutschen Gesellschaft und den Umgang der Alliierten mit „Displacement“ nach 1945. 

Die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte kann dazu beitragen, unser Bild von der deutschen Gesellschaft und ihrer (fort-)bestehenden heterogenen Verfasstheit zu schärfen und Homogenitätsvorstellungen in Geschichte und Gegenwart kritisch zu betrachten. Mithilfe interaktiver Methoden wird den Teilnehmenden im Workshop neben historischen Einblicken Handlungssicherheit im Umgang mit Heterogenität sowie eine Stärkung in der Auseinandersetzung mit Rassismus vermittelt. Die Teilnehmenden werden dabei ermutigt, eigene Vorstellungen zum Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft zu entwickeln und einzubringen.

Der Workshop ist als ganztägige Fortbildung konzipiert und kombiniert Elemente der historischen Bildung mit demokratiepädagogischen und menschenrechtsbasierten Methoden. 

Wann
Dienstag, 21. Mai 2019, 10:00 – 17:00 Uhr
kostenfreie Teilnahme 

Wo
Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich Bunsenstr. 6, 65203 Wiesbaden

Veranstaltende
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. in  Kooperation mit dem International Tracing Service und dem Kinder-,  Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich

  

Informationsveranstaltung: Mama, Mami, Kind – Wir werden Regenbogeneltern! @ pro familia Beratungsstelle
Mai 21 um 18:00 – 19:30

Immer mehr lesbisch lebende Frauen/Frauenpaare erfüllen sich ihren Kinderwunsch. 

Aus diesem Grund möchten wir mit einem Informationsabend werdenden Müttern (oder Frauenpaaren, die darüber nachdenken, gemeinsam Mütter zu werden) die Möglichkeit geben, sich über Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Adoption, Vaterschaftsangelegenheiten, Pflegschaft und Sorgerecht zu informieren und offene Fragen zu stellen.

Wir bitten um vorherige Anmeldung: wiesbaden@profamilia.de oder 0611 376516

Wann
Dienstag, 21. Mai 2019, 18:00 – 19:30 Uhr
Eintritt frei

Wo
pro familia Beratungsstelle, Langgasse 3, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
pro familia Ortsverband Wiesbaden e.V.

 

Mai
22
Mi
2019
Vortrag: Der politische Umgang mit Rechtsextremismus in Deutschland @ Hochschule RheinMain Campus Kurt-Schumacher-Ring: Gebäude G, Raum G101
Mai 22 um 17:00

Ein Vortrag aus einer kritischen Perspektive 

Esther Dischereit gilt vielen als die vielleicht bedeutendste jüdische Schriftstellerin der sog. zweiten Generation nach der Shoah in Deutschland. Im Rahmen des Vortrags wird die bekannte Autorin über den Umgang des Staates mit rechter Gewalt sprechen. Es werden sowohl der NSU-Prozess als auch die Ereignisse in Chemnitz Thema sein. Dischereit befasst sich kritisch mit den politischen Versäumnissen und dem Verhalten des Verfassungsschutzes und wirft Fragen auf, die nach dem NSU-Urteil offenbleiben. Bisher ist z.B. die Rolle des Staates und der Geheimdienste beim NSU-Komplex nicht ausreichend aufgeklärt worden. Es geht ihr auch darum, die Betroffenen als Hauptzeug*innen des Geschehenen zu begreifen: Was bedeuten die Forderungen der Überlebenden und Angehörigen der Familien, die von den Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds betroffen sind? Was heißt es, wenn sie im Anschluss an den Prozess „kein Schlussstrich“ sagen?

Esther Dischereit ist u.a. Autorin von „Blumen für Otello“ und Beobachterin im Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags zum NSU. 

Wann
MITTWOCH, 22. Mai 2019, 17:00 Uhr 

Wo
Hochschule RheinMain
Campus Kurt-Schumacher-Ring: Gebäude G, Raum G101
Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden

Veranstaltende
Hochschule RheinMain 

Mai
23
Do
2019
Fortbildung: Anne Frank – alles Geschichte? – Lehrer*innen-Fortbildung im Roncalli-Haus @ Amt für kath. Religionspädagogik WI Roncalli-Haus
Mai 23 um 9:00 – 16:00

Die Fortbildung „Anne Frank – alles Geschichte?“ ergänzt und begleitet die Wiesbadener Ausstellung zur Geschichte Anne Franks. 

Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie über die Biografie der Anne Frank ein Zugang zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und auch zu aktuellen Formen von Diskriminierung ermöglicht werden kann. 

Im Rahmen des Seminars werden verschiedene Zugänge und Methoden vorgestellt, die sich Anne Frank und ihrem Tagebuch nähern und für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen geeignet sind. 

Ziel ist es, über das biografische Lernen eine zielgruppengerechte und multiperspektivische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus zu ermöglichen und Bezüge zu aktuellen Diskriminierungsphänomenen herzustellen.

Referentin:

Mara Puškarević, Anne Frank Zentrum Berlin

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sek. I + II

Kosten: 5 Euro für Verpflegung 

Anmeldung:

relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de, Telefon 0611 174112

Infos: www.relpaed-wiesbaden.bistumlimburg.de

LA-Nr. 0199 5649 (Hess. Lehrkräfteakademie)

Wann
Donnerstag, 23. Mai 2019, 09:00 – 16:00 Uhr
5 Euro Verpflegungspauschale

Wo
Amt für kath. Religionspädagogik WI
Roncalli-Haus, Friedrichstr. 26–28 65185 Wiesbaden

Veranstaltende
Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus, Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“,  Anne Frank Zentrum Berlin

Mai
24
Fr
2019
Film: Alles auf Zucker! – Open-Air-Kino @ Außengelände der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule,
Mai 24 um 20:00

Der arbeitslose Sportreporter Jaeckie Zucker hat große finanzielle Probleme. Seine Frau droht ihm mit der Scheidung und der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür. Das Erbe seiner Mutter ist die letzte Hoffnung.

Jaeckie sieht sich schon lange nicht mehr als Jude. Doch  im Testament wird verlangt, dass Jaeckie sich mit seinem Bruder Samuel, einem strenggläubigen Juden, versöhnen muss.

Welten prallen aufeinander. Aber die beiden sturen Brüder haben keine Wahl. Das Erbe bekommen sie nur gemeinsam oder verlieren es ganz.

„Alles auf Zucker!“ ist ein witziger und ironischer Film über das Zusammentreffen verschiedener Kulturen und das Leben von Juden in Deutschland heute.

Wir laden Sie ein, zu einem entspannten und gemütlichen Abend auf dem Gräselberg.

Packen Sie die ganze Familie und den Picknickkorb ein. 

Bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt.

Wann
Freitag, 24. Mai 2019, 20:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Außengelände der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule,
Pörtschacher Str. 12, 65187 Wiesbaden-Gräselberg

Veranstaltende
Evangelische Lukasgemeinde, Evangelisches Dekanat Wiesbaden, Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Stadtteilzentrum Gräselberg
(Amt für Soziale Arbeit)

Mai
25
Sa
2019
Workshop: Offener Love-Speech-Workshop – Hass im Netz etwas entgegensetzen @ Jungbrunnen - Haus der Jugendorganisationen
Mai 25 um 11:00 – 15:30

Wenn Zeitungsartikel in sozialen Netzwerken geteilt werden, die beispielsweise von geflüchteten Menschen handeln, explodiert die Kommentarspalte. Häufig lässt sich dabei beobachten, dass die Kommentare kaum auf die eigentliche Meldung eingehen. Die Meldung dient nur als Deckmantel für menschenfeindliche Argumentationen. Allzu oft ist es ein offen vorgetragener Hass. In den Kommentarspalten der Zeitungen und in sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter und Facebook sind Vorurteile und Beleidigungen allgegenwärtig. Um diese hässliche Seite des Internets zu greifen, hat sich die Bezeichnung Hate Speech etabliert. 

Der Love-Speech-Workshop ist ein interaktives Angebot, um sich mit dem Phänomen Hate Speech auseinanderzusetzen und über verschiedene Gegenstrategien zu diskutieren. Die Frage „Was kann ich gegen die Übermacht von Hasskommentaren im Internet tun?“ ist das Fundament des Workshops. 

Alle Interessierten, unabhängig von Alter und Beruf, ob Schüler*in, Student*in, Angestellte*r etc.

Bitte meldet euch bis zum 20. Mai 2019 an. 

Einfach eine Mail an verena.delto@spiegelbild.de schicken.

Wann
Samstag, 25. Mai 2019, 11:00 – 15:30 Uhr
Eintritt frei

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen,
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, gefördert von „Demokratie Leben in Wiesbaden“

Theaterstück: Das Tagebuch der Anne Frank mit Marlene-Sophie Haagen und Vassily Dück @ Theater im Pariser Hof
Mai 25 um 19:30

Bühnenfassung der Burgfestspiele Bad Vilbel von Ulrich Cyran unter Berücksichtigung der Buchausgabe von Otto H. Frank, aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler

„Erinnern ist Handeln.“ (Esther Bejarano)

Ihr Tagebuch wurde in mehr als 70 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt.

Anne Frank schrieb ab 1942 im Hinterhaus der Amsterdamer Prinsengracht 263, wo sie sich zwei Jahre lang mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten versteckt hielt, über all das, was sie erlebte und was sie bewegte.

Am 4. August 1944 fiel die Gestapo in das Hinterhaus ein und alle acht Untergetauchten wurden verhaftet und in Arbeits- und Vernichtungslager gebracht.

Anne Frank schenkt uns mit ihrem Tagebuch „Kitty“ ein Zeitzeugnis, das eine besondere Art des Erinnerns zulässt. Die Ehrlichkeit ihrer Texte, besonders aber die Hoffnung und Lebenslust, die aus ihnen sprechen, erschüttern zutiefst – wissen wir doch bei jeder Zeile, dass diese junge Frau von den Nationalsozialisten ermordet werden wird.

Die Schauspielerin Marlene-Sophie Haagen und der Musiker Vassily Dück begeben sich mit „Das Tagebuch der Anne Frank“ auf Annes Spuren und erzählen von deren Ängsten, Sorgen und Wünschen.

Wir danken dem Kulturamt Wiesbaden, der Naspa Stiftung und der Hessischen Staatskanzlei für die freundliche Unterstützung.

Wann
Samstag, 25. Mai 2019, 19:30 Uhr (Einlaß ab 19:00 Uhr)
Tickets: 21,00 €; ermäßigt 15,00 € bei ADticket, Reservix und allen bekannten Vorverkaufsstellen

Wo
Theater im Pariser Hof
Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Wiesbadener Burgfestspiele e.V.

Mai
26
So
2019
Stadtrundgang: Verfolgung, Vernichtung und Widerstand – Antifaschistischer Stadtrundgang durch Wiesbaden @ LilienCarré
Mai 26 um 16:00

Die nationalsozialistische Vergangenheit erscheint vielen weit entfernt, repräsentiert lediglich durch schwarz-weiße Aufnahmen aus einer anderen Zeit. Doch wie überall in Deutschland können auch in Wiesbaden viele Spuren im Stadtbild entdeckt werden:

Spuren der Verfolgung von politischen Gegner*innen und ganzen Bevölkerungsgruppen. Spuren der bis ins Detail geplanten und organisierten Vernichtung von als „unwert“ klassifiziertem Leben. Spuren des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Staatsterror. 

Auf unterschiedlichen Routen wollen wir exemplarische Orte der Vergangenheit aufspüren und die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945 erlaufen. An den jeweiligen Stationen wird es einen kurzen Input zu den historischen Hintergründen geben sowie die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion. Die Stadtrundgänge dauern jeweils ca. eine Stunde und führen durch die Wiesbadener Innenstadt. 

Wann und Wo
Sonntag, 26. Mai und 9. Juni 2019, 16:00 Uhr
LilienCarré, Bahnhofsplatz 3, 65189 Wiesbaden

Sonntag, 23. und 30.Juni 2019, 16:00 Uhr
Gedenkstätte Synagoge am Michelsberg, Coulinstraße, 65183 Wiesbaden

TEILNAHME KOSTENFREI

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden

Mai
27
Mo
2019
Workshop: Pädagogische Methoden gegen Antiziganismus @ Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Mai 27 um 10:00 – 17:00

Fortbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung)

Die Referierenden, Elisa Schmidt und Dr. Markus End, vermitteln pädagogische Methoden aus einem von ihnen mitverfassten Handbuch („Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus“, Unrast Verlag 2014), die für Antiziganismus sensibilisieren, Vorurteile in Frage stellen und tradierte Denkmuster aufbrechen sollen. Mit diesem Rüstzeug sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, zukünftig selbst Übungen durchzuführen, um in schulischen und außerschulischen Bildungszusammenhängen antiziganistische Denkmuster zu reflektieren und zu überwinden.

Neben Informationen zum historischen und aktuellen Antiziganismus in Deutschland und Europa sowie zur Struktur und Funktionsweise antiziganistischer Ressentiments werden pädagogische Konzepte und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Übungsvorschlägen vorgestellt. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht dabei stets die praktische Erfahrung. 

Die Zielgruppen sind primär Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Menschen, die in der politischen Bildung tätig sind. Grundsätzlich ist die Fortbildung aber auch für alle anderen Interessierten offen.

Lernziele sind sowohl eine Sensibilisierung für das Thema Antiziganismus als auch die Vermittlung der Fähigkeit zur Anwendung der Methoden in eigenen Workshops, Seminaren, Unterrichtsstunden, Projekttagen u.v.m.

Wann
Montag, 27. Mai 2019, 10:00 – 17:00 Uhr,
kostenfreie Teilnahme
Bitte melden Sie sich unter anmeldung@sinti-roma-hessen.de an.

Wo
Hessische Landeszentrale für politische Bildung,
Taunusstraße 4–6, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Verband Deutscher Sinti und Roma LV Hessen, Hessische Landeszentrale für politische Bildung 

Mai
29
Mi
2019
Gespräch: Generationen im Gespräch @ Rathaus
Mai 29 um 15:00 – 18:00

Ältere Menschen und Jugendliche besuchen gemeinsam im Rathaus die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.“

Wir begegnen Anne Frank und ihrer Zeit, es war die Jugendzeit unserer Großeltern und Urgroßeltern. Jugendliche führen uns durch die Ausstellung und informieren uns.

Zum Gespräch zwischen Jung und Alt im Anschluss an den Ausstellungsbesuch treffen wir uns im 1. Stock des Rathauses im Kleinen Festsaal bei Kaffee und Tee. Wir beginnen mit einer musikalischen Eröffnung und einer Lesung aus dem Tagebuch von Anne Frank durch Schülerinnen und Schüler.

Durch die Erinnerungen, die Geschichten der Älteren wird Geschichte für Jugendliche lebendig. Unter dem Eindruck der Ausstellung denken wir darüber nach, welche Bedeutung das Schicksal von Anne Frank für unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft haben kann.

Wann
Mittwoch, 29. Mai 2019, 15:00 – 18:00 Uhr
Anmeldung bei Gerlinde Schoer-Petry, Aktives Museum Spiegelgasse: info@am-spiegelgasse.de
TEILNAHME KOSTENFREI

Wo
Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
LAB – Leben aktiv bereichern, Oranienschule Wiesbaden, Humboldt-Schule Wiesbaden

Mai
30
Do
2019
Film: Nationalsozialismus (NS) aus der Sicht eines Hitlermädchens @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Mai 30 um 14:00

Zeitzeugenvideo von Ursula Vaupel

Wir laden herzlich zu einem Film-Nachmittag ein.

Gezeigt wird ein Video der Zeitzeugin Ursula Vaupel.

Ursula Vaupel wurde 1928 in Polen geboren und hat ihre Jugend in Wiesbaden verbracht. Sie war im Bund deutscher Mädel (BdM), die „Hitlerjugend“ für Mädchen.

Ihr fehlte von Geburt an ein Arm, weshalb sie teilweise auch mit Diskriminierung innerhalb des BdMs konfrontiert wurde. Ihre Lebensgeschichte hat sie in dem Buch „Auch ich war ein Hitlermädchen“ niedergeschrieben.

Der kurze Film, den wir mit euch/Ihnen sehen werden,  entstand im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs zwischen Ursula Vaupel und Edith Erbrich.

Zielgruppe: 13 bis 27 Jahre (jede*r ist so alt, wie man*frau sich fühlt)

Wann
Donnerstag, 30. Mai 2019, 14:00 Uhr,
Eintritt frei

Wo?
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Transform Your City, die Jugendgruppe der Jugendinitiative Spiegelbild

Film: Das Tagebuch der Anne Frank @ Murnau-Filmtheater
Mai 30 um 20:15

Neuverfilmung des berühmten Tagebuchs der Anne Frank (2016)

Regie: Hans Steinbichler. DE 2016, 128 Min., DCP, DF. FSK: ab 12. Mit:  Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen

Nach der Emigration aus dem hessischen Frankfurt versucht Familie Frank in Amsterdam einen Neuanfang. Otto und Edith Frank sowie ihre Töchter Anne und Margot haben sich gerade ein wenig eingelebt, als die Niederlande von den Deutschen besetzt werden und die jüdische Familie Frank nun auch dort um ihre Sicherheit bangen muss. Als Margot deportiert werden soll, entschließt sich Otto, seine Familie mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies zu verstecken. Als Unterschlupf soll ihnen ein Hinterhaus in der Prinsengracht 263 dienen, und bald gesellen sich zu den Franks weitere Verfolgte, die auf den 50 qm mitwohnen: Hans, Petronella, Albert Dussel und Peter van Daan. Während die acht Menschen in ständiger Angst vor ihrer Entdeckung durch die Nazis leben, versuchen sie aber auch, einen halbwegs normalen Alltag aufrechtzuerhalten. So wird Annes 13. Geburtstag ausgiebig gefeiert – und als Geschenk erhält sie ein Tagebuch, dem sie fortan ihre Ängste, Träume und Erlebnisse anvertraut. 

„Ein wichtiger und bewegender Film über ein Schicksal, das bis heute berührt, mahnt und wachrüttelt. Und das heute aktueller denn je ist. – Prädikat: besonders wertvoll.“ (Filmbewertungsstelle Wiesbaden)

 

Wann
Donnerstag, 30. Mai 2019, 20:15 Uhr,
Eintritt: 7 EURO/6 EURO ermäßigt

Wo
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Murnau-Filmtheater, Amnesty International Wiesbaden

Jun
2
So
2019
Führung in der KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ @ KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“
Jun 2 um 14:00

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge und der Bunkerbau „Unter den Eichen“

Früher stand das Areal „Unter den Eichen“ für Sonnenbaden, Sport sowie für Kaffee und Kuchen bei „Ritters“. Was bis weit in die 1970er Jahre allerdings vollkommen aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden war, war die Existenz eines Außenlagers des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert, das von 1944 bis 1945 auf dem Areal bestand. Erst eine nach Wiesbaden gereiste Gruppe ehemaliger luxemburgischer KZ-Häftlinge machte auf die Bedeutung des Ortes aufmerksam. Der Magistrat der Landeshauptstadt beschloss daraufhin, eine Gedenkstätte einzurichten, die 1991 eingeweiht wurde.

In der erhaltenen Bunkeranlage, die KZ-Häftlinge unter widrigsten Bedingungen für die SS errichten mussten, erklärt eine Dauerausstellung die menschenverachtende Politik des Nationalsozialismus und wie sich Wiesbaden in diese fügte. Die Handlungsstränge, die zur Errichtung des KZ-Außenlagers führten, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge werden in der 45-minütigen Führung erklärt.

Wann
Sonntag, 2. Juni 2019, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei

Wo
KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, Carl-von-Ibell-Weg, 65195 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtarchiv Wiesbaden

Führung in der KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ @ KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“
Jun 2 um 15:00

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge und der Bunkerbau „Unter den Eichen“

Früher stand das Areal „Unter den Eichen“ für Sonnenbaden, Sport sowie für Kaffee und Kuchen bei „Ritters“. Was bis weit in die 1970er Jahre allerdings vollkommen aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden war, war die Existenz eines Außenlagers des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert, das von 1944 bis 1945 auf dem Areal bestand. Erst eine nach Wiesbaden gereiste Gruppe ehemaliger luxemburgischer KZ-Häftlinge machte auf die Bedeutung des Ortes aufmerksam. Der Magistrat der Landeshauptstadt beschloss daraufhin, eine Gedenkstätte einzurichten, die 1991 eingeweiht wurde.

In der erhaltenen Bunkeranlage, die KZ-Häftlinge unter widrigsten Bedingungen für die SS errichten mussten, erklärt eine Dauerausstellung die menschenverachtende Politik des Nationalsozialismus und wie sich Wiesbaden in diese fügte. Die Handlungsstränge, die zur Errichtung des KZ-Außenlagers führten, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge werden in der 45-minütigen Führung erklärt.

Wann
Sonntag, 2. Juni 2019, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei

Wo
KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, Carl-von-Ibell-Weg, 65195 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtarchiv Wiesbaden

Führung in der KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ @ KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“
Jun 2 um 16:00

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge und der Bunkerbau „Unter den Eichen“

Früher stand das Areal „Unter den Eichen“ für Sonnenbaden, Sport sowie für Kaffee und Kuchen bei „Ritters“. Was bis weit in die 1970er Jahre allerdings vollkommen aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden war, war die Existenz eines Außenlagers des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert, das von 1944 bis 1945 auf dem Areal bestand. Erst eine nach Wiesbaden gereiste Gruppe ehemaliger luxemburgischer KZ-Häftlinge machte auf die Bedeutung des Ortes aufmerksam. Der Magistrat der Landeshauptstadt beschloss daraufhin, eine Gedenkstätte einzurichten, die 1991 eingeweiht wurde.

In der erhaltenen Bunkeranlage, die KZ-Häftlinge unter widrigsten Bedingungen für die SS errichten mussten, erklärt eine Dauerausstellung die menschenverachtende Politik des Nationalsozialismus und wie sich Wiesbaden in diese fügte. Die Handlungsstränge, die zur Errichtung des KZ-Außenlagers führten, sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge werden in der 45-minütigen Führung erklärt.

Wann
Sonntag, 2. Juni 2019, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr, 16:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei

Wo
KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, Carl-von-Ibell-Weg, 65195 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtarchiv Wiesbaden

Jun
5
Mi
2019
Lesung: Sweet Occupation – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst @ Kulturzentrum Schlachthof, Kesselhaus
Jun 5 um 20:00

Lesung und Gespräch mit Lizzie Doron

Lizzie Doron, Tochter einer Holocaust-Überlebenden, begann nach dem Tod ihrer Mutter, über die eigene Kindheit und Jugend in Tel Aviv zu schreiben. Ihre Texte drücken beispielhaft das Empfinden der sogenannten „2nd Generation“ aus und fanden Eingang in israelische Schulbücher.

„Sweet Occupation“: Mitglieder der israelisch-palästinensischen Organisation „Combatants for Peace“ traten an die Autorin heran und baten sie, ihre Geschichte zu erzählen. Das hat sie dann getan und die Geschichten von drei Palästinensern und zwei Israelis aufgezeichnet, die gemeinsam beschlossen haben, friedlich und mit strikter Ablehnung von Gewalt eine Perspektive für das Zusammenleben von Juden und Arabern zu suchen.

Das Problem: Die drei Palästinenser gelten in Israel als „Terroristen“, weil sie unter anderem früher Brandsätze auf israelische Soldaten geworfen haben. Und die beiden Israelis als „Verräter“, weil sie sich weigerten, in der Armee zu dienen, ihr Land zu verteidigen.

Entstanden ist ein Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen. 

Wann
Mittwoch, 5. Juni 2019
Einlaß: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt Frei

Wo
Kulturzentrum Schlachthof, Kesselhaus,
Murnaustraße 1, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Jun
6
Do
2019
Islamischer Antisemitismus – Vortrag von Dr. Matthias Küntzel @ Theater im Pariser Hof
Jun 6 um 19:00

Wie kommt es, dass in den islamisch geprägten Gesellschaften des Mittleren und Nahen Ostens, Antisemitismus und die Leugnung des Holocaust heute weiter verbreitet sind, als in anderen Teilen der Welt? Der Verweis auf die Politik Israels, die diesen Judenhass angeblich schüre, kann diese Frage so wenig beantworten, wie die Annahme, dieser habe seit der Entstehung des Islam so existiert.

Vielmehr gilt es, den Blick auf die Entstehung dieser spezifischen Ideologie zu richten, die Momente des muslimischen Antijudaismus mit dem Welterklärungssystem des europäischen Antisemitismus verknüpft. Dabei spielte die gezielte Propaganda Nazi-Deutschlands eine entscheidende Rolle. „Radio Zeesen“ war ein wichtiges Werkzeug der Nazis, die diesen Hass per Kurzwelle in verschiedenen Sprachen verbreiteten. Über diese Radiopropaganda erschienen kürzlich umfangreiche Studien in den USA und in Großbritannien. Hierzulande aber ist dieses Kapitel unserer Geschichte bisher wenig bekannt.

Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Historiker aus Hamburg, publiziert insbesondere zu den Themen Antisemitismus, Islamismus und Nationalsozialismus, zum Iran sowie zur deutschen und europäischen Nahost- und Iranpolitik. Sein 2007 erschienenes Buch „Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg“ löste eine internationale Debatte über die Ursprünge des Antisemitismus im Nahen Osten aus.

Wann
Donnerstag, 6. Juni 2019, 19:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Theater im Pariser Hof, Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Jun
8
Sa
2019
Ausstellung: Eröffnung – die Zweite @ Palast Hotel
Jun 8 um 18:00

Nach dem Umzug ins Palast Hotel am Kranzplatz wird die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ am 8. Juni um 18 Uhr ein zweites Mal eröffnet.

Wir laden zum Besichtigen der sehr besonderen neuen Räumlichkeiten für die Ausstellung ein. Dank der GWW können wir die Ausstellung bis zum 27. Juni hier zeigen. 

Wir möchten bei dieser zweiten Eröffnung auch das Engagement des Trägerkreises „WIR in Wiesbaden“ würdigen. Der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ besteht seit zehn Jahren und entwickelt jedes Jahr eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

Damit Wiesbaden eine Stadt der gelebten Vielfalt wird, muss ein bewusster Umgang mit gesellschaftlichen Prozessen entwickelt werden, um Ausgrenzung, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Antisemitismus im Keim entgegenzuwirken. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis zu einer Gesellschaft mit vielen Meinungen und Einstellungen auf Basis von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung. Demokratie braucht vielfältige Ansätze, damit sie für alle lebbar ist. Zwischen 30 und 50 Träger und Förderer aus Wiesbadens kulturellem und sozialem Bereich wirken jedes Jahr an der Entwicklung der Veranstaltungsreihe mit.

Mit langjährigen Wegbegleiter*innen blicken wir in einer kurzweiligen Veranstaltung zurück auf die vielfältigen Programme und wagen einen Ausblick in die Zukunft von „WIR in Wiesbaden“.

Wann
SAMSTAG, 8. Juni 2019, 18:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Palast Hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Anne Frank Zentrum Berlin, Anne Frank Haus, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“, Ortsbeirat Mitte 

Jun
9
So
2019
Erlebnis-Ausstellung: Das Hinterhaus Das Versteck der Familie Frank in Virtual REALITY (VR) @ Palast Hotel
Jun 9 – Jun 27 ganztägig

  Wir bieten Besucher*innen der Ausstellung ein zusätzliches Erlebnis an, um die Lebensumstände von Anne Frank und ihrer Familie erfahrbar zu machen. Mit einer VR-Brille kann Annes Versteck virtuell erlebt werden. 

Eine spezielle App ist so konzipiert, dass man sich durch die einzelnen Räume bewegen kann. Zusätzlich gibt es immer mal wieder passende Zitate aus Annes Tagebuch, die aus ihrer Perspektive vorgetragen werden.  

Virtual Reality heißt übersetzt virtuelle Realität. Virtuelle Realität funktioniert wie folgt: Man setzt eine VR-Brille auf und hat das Gefühl, dass man sich in einer anderen Realität befindet. In dem Beispiel von Anne Frank VR ist es beispielsweise so, als würde man sich im Hinterhaus in der Prinsengracht befinden. Mithilfe einer Controllersteuerung kann man darin herumlaufen, durch Bewegen des Kopfes kann man sich umsehen. Besucher*innen können also, ohne nach Amsterdam fahren zu müssen, das Versteck von Anne Frank ziemlich realistisch besichtigen.

Da wir nur eine begrenzte Anzahl von VR-Brillen zur Verfügung haben, bitten wir Sie, sich per E-Mail anzumelden: lisa.schneider@spiegelbild.de

Wann

9. bis 27. Juni 2019, während der Öffnungszeiten der Ausstellung

Wo

Palast Hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden 

Veranstaltende

Jugendinitiative Spiegelbild, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte – Die Ausstellung @ Palast Hotel
Jun 9 um 14:00 – Jul 27 um 19:00

In der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ erzählen große Bildwände von Anne Franks Leben und ihrer Zeit. 

Von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten über die Zeit in Amsterdam – glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck – bis zu den schrecklichen letzten sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. Viele private Fotos erlauben einen intimen Einblick in das Leben der Familie Frank und ihrer Freunde. 

Die persönliche Geschichte Anne Franks und ihrer Familie wird verbunden mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und der Shoah. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer*innen wird die Perspektive von Mitläufer*innen und Täter*innen dargestellt. 

Der dritte Teil der Ausstellung ist der Gedankenraum, der sich der langen Zeit im Versteck widmet. Audiozitate würdigen Anne Frank als Tagebuchschreiberin und Chronistin ihrer Zeit. 

Für Schulklassen werden Ausstellungsbegleitungen von Peer Guides angeboten. Siehe Seite 22!

Vom 15. Mai bis zum 6. Juni ist die Ausstellung im Rathaus zu sehen. Am 7. und am 8. Juni wird sie nicht zu besuchen sein. Sie wird vom 9. bis zum 27. Juni im Palast Hotel am Kranzplatz ein zweites Mal präsentiert.

Wann und Wo

Rathaus, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden 

15. Mai bis 6. Juni 2019 

Montag bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr 

vormittags Begleitungen für Schulklassen 

Samstag 09:00 – 15:00 Uhr, Sonntag geschlossen

 

Palast Hotel, Kranzplatz 5, 65183 Wiesbaden 

9. bis  27. Juni 2019 

Montag bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr

vormittags Begleitungen für Schulklassen

Samstag und Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr

Veranstaltende 

Anne Frank Zentrum, Anne Frank Haus,  Jugendinitiative Spiegelbild, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“

Stadtrundgang: Verfolgung, Vernichtung und Widerstand – Antifaschistischer Stadtrundgang durch Wiesbaden @ LilienCarré
Jun 9 um 16:00

Die nationalsozialistische Vergangenheit erscheint vielen weit entfernt, repräsentiert lediglich durch schwarz-weiße Aufnahmen aus einer anderen Zeit. Doch wie überall in Deutschland können auch in Wiesbaden viele Spuren im Stadtbild entdeckt werden:

Spuren der Verfolgung von politischen Gegner*innen und ganzen Bevölkerungsgruppen. Spuren der bis ins Detail geplanten und organisierten Vernichtung von als „unwert“ klassifiziertem Leben. Spuren des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Staatsterror. 

Auf unterschiedlichen Routen wollen wir exemplarische Orte der Vergangenheit aufspüren und die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945 erlaufen. An den jeweiligen Stationen wird es einen kurzen Input zu den historischen Hintergründen geben sowie die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion. Die Stadtrundgänge dauern jeweils ca. eine Stunde und führen durch die Wiesbadener Innenstadt. 

Wann und Wo
Sonntag, 26. Mai und 9. Juni 2019, 16:00 Uhr
LilienCarré, Bahnhofsplatz 3, 65189 Wiesbaden

Sonntag, 23. und 30.Juni 2019, 16:00 Uhr
Gedenkstätte Synagoge am Michelsberg, Coulinstraße, 65183 Wiesbaden

TEILNAHME KOSTENFREI

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden

Jun
11
Di
2019
Fortbildung für Lehrkräfte: »Flucht im Lebenslauf – Biografisches Lernen mit Jugendlichen« @ IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule
Jun 11 um 9:00

Die Themen Flucht und Migration lassen sich mit diesem Lernmaterial im Unterricht und in außerschulischen Kontexten mit Jugendlichen ab 14 Jahren behandeln. Es erzählt die Lebensgeschichten von drei geflüchteten Menschen aus Geschichte und Gegenwart: Anne Frank aus Deutschland, Hava aus dem Kosovo und Marah aus Syrien. 

Das Material thematisiert die Komplexität von Flucht und Ankommen und sensibilisiert für historische Kontinuitäten von Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus. Es eröffnet Reflexionsräume zur Lebensrealität geflüchteter Menschen. „Flucht im Lebenslauf“ ist vollständig online und kostenfrei zugänglich unter www.annefrank.de/flucht.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen und vermittelt Methoden zur pädagogischen Arbeit mit dem Material.

Wann
Dienstag, 11. Juni 2019
Einlass: 08:45 Uhr,  Beginn: 09:00 Uhr
Anmeldungen an: Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule@wiesbaden.de

Wo
IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule
RUDOLF-DYCKERHOFF-STR. 10, 65203 WI-BIEBRICH

Veranstaltende
IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin 

Jun
12
Mi
2019
Antisemitismus im Rap – Ein Workshop mit Ben Salomo @ KINDER-, JUGEND- und Stadtteilzentrum Biebrich
Jun 12 um 10:00

Ben Salomo gehört zu den bekannten und zugleich zu den außergewöhnlichsten Vertretern des Deutsch-Rap. Der in Israel geborene Musiker ist bekennender Jude und verarbeitet seine jüdische Identität offensiv in seinen Texten. Um sich von den gewaltverherrlichenden und antisemitischen Aussagen seiner Musikerkollegen zu distanzieren, gab er im Mai 2018 seine erfolgreiche Konzertreihe „Rap am Mittwoch“ auf, mit der er monatlich bis zu zwei Millionen Views auf YouTube erreichte. In seinem Buch spricht Ben Salomo über sein Leben als Jude in Deutschland. Aufgewachsen in den Hinterhöfen Schönebergs, wurde er bereits als Jugendlicher wegen seiner Wurzeln diskriminiert.

Ben Salomo geht seit einigen Jahren an Schulen und tritt mit jungen Menschen in die Auseinandersetzung über gesellschaftliche Konflikte. Hierbei sucht er mit Jugendlichen Wege, den eigenen Gefühlen und Gedanken Worte zu geben. Am 12. Juni wird er für eine 10. Klasse der IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Kooperation mit dem Jugendzentrum Biebrich und Spiegelbild einen Workshop anbieten.

Wann
Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:00 – 14:00 Uhr

Wo
Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich,
Bunsenstr. 6, 65203 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich, IGS Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Stadtrundgang & Lesungen: Anne Franks 90. Geburtstag @ Büchergilde Wiesbaden
Jun 12 um 11:00

„Nach sieben Uhr ging ich zu den Eltern und dann mit ihnen ins Wohnzimmer, um meine Geschenke anzusehen und auszupacken. Dich, mein Tagebuch, sah ich zuerst, und das war sicher das schönste Geschenk. […]

Dann kam Lies, um mich abzuholen, und wir gingen zur Schule. Zuerst spendierte ich Bonbons für die Lehrer und meine Mitschüler, und dann ging es an die Arbeit.“  (Tagebucheintrag 14. Juni 1942)

Am 12. Juni ist der Anne Frank Aktionstag. Denn vor 90 Jahren kam Anne Frank am 12. Juni 1929 zur Welt. Anlässlich des 90. Geburtstages finden in vielen Städten Deutschlands Veranstaltungen und Aktionen statt. Wir möchten ausgewählten Passagen ihres Tagebuchs besondere Aufmerksamkeit schenken und diese an verschiedenen öffentlichen Orten Wiesbadens vorlesen. Der erste Text wird um 11 Uhr in der Büchergilde gelesen. Daraufhin  werden wir gemeinsam zum Haupteingang der
Elly-Heuss-Schule am Platz der Deutschen Einheit, zum Geschwister-Stock-Platz und zum Mauritiusplatz gehen. Am Platz der Deutschen Einheit besteht die Möglichkeit, die Ausstellung über Sonja Still in der Elly-Heuss-Schule zu besichtigen. 

Zusätzlich zu Anne Franks Texten werden ferner einzelne Biografien jüdischer Kinder beleuchtet, die während des Nationalsozialismus in Wiesbaden lebten. 

Alle Interessierten sind eingeladen, Tagebuchpassagen auszuwählen und diese am 12. Juni vorzulesen. 

Anmeldungen an: hendrik.harteman@spiegelbild.de

Wann
Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:00 – 17:30 Uhr
Teilnahme kostenlos

Büchergilde: 11:00 Uhr
Platz der Deutschen Einheit: 12:15 Uhr
Geschwister-Stock-Platz: 14:00 Uhr
Mauritiusplatz: 15:30 Uhr
Palast Hotel: 17:00 Uhr

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Büchergilde, Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“

Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens – Lesung und Diskussion @ Kontext
Jun 12 um 19:00

Rap bietet wegen seiner Zugänglichkeit Potentiale der Selbstermächtigung wie keine andere Musikrichtung. Ein Beispiel hierfür ist die von Ben Salomo gegründete Battlerap-Bühne „Rap am Mittwoch“. Die Videomittschnitte auf YouTube zeigen einen Raum, in dem es kreativ zugeht, jedoch mit Grenzen: Wenn Wörter fielen wie „Judenpack“, „Dreckstürke“ oder das N-Wort, dann hat Ben Salomo eingegriffen, hat sich nicht gescheut, die gute Stimmung aufs Spiel zu setzen, um klar zu sagen: Das geht nicht, das hat mit Hip-Hop nichts zu tun.

Gleichzeitig ist Hip-Hop jedoch eine Kultur, in der man mit Antisemitismus punktet. Ob Haftbefehl über die „Rothschild-Theorie“ schwadroniert oder Kollegah einen Teufel mit eingraviertem Davidstern auf dem Ring zeigt – mit diesen Stereotypen und Verschwörungsmythen werden Millionen umgesetzt.

In „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens“ und in seiner Musik beobachtet unser Gast weiterhin die Tendenzen in der Gesellschaft kritisch und sieht eine beunruhigende Entwicklung in Richtung Hass und Hetze gegen Minderheiten. Dagegen positioniert er sich, um den Weg zurück zur Menschlichkeit zu finden, wo Ressentiments, Vorurteile und Antisemitismus keinen Platz haben dürfen.

Wann
Mittwoch, 12. Juni 2019, 19:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Kontext, Welfenstr. 1b, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Meeting of Styles, Kontext, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“

Jun
13
Do
2019
Die „seltsame“ Rechte – Rechtspopulistische Mobilisierungen in Wiesbaden und Mainz @ Hochschule RheinMain Campus Kurt-Schumacher-Ring: Gebäude G, Raum G102
Jun 13 um 19:30

Seit etwa einem Jahr finden in Wiesbaden und Mainz Mobilisierungen statt, die Titel wie „Merkel muss weg“, „Beweg was“, „Hand in Hand“ oder „Gelbwesten“ und „Wir sind viel mehr“ trugen bzw. tragen. Der Kreis der Aktiven war dabei stets sehr ähnlich.

Die tragenden Personen beschreiben sich selbst als politische Newcomer, die „nicht rechts, nicht links“ seien. In ihren schrillen Behauptungen greifen sie jedoch rechte Desinformationskampagnen sowie menschenfeindliche Hetze auf und verbreiten diese. Ihre öffentlichen Auftritte bewegen sich politisch diffus zwischen Rechtspopulismus und Verschwörungsglauben. 

Wie soll sich die demokratische Wiesbadener Stadtgesellschaft gegenüber diesen Mobilisierungen verhalten? Unsere Referenten, die Politikwissenschaftler Fabian Jellonnek und Pit Reinesch, haben sich die Mobilisierungen auf der Straße sowie die Aktivitäten der Organisator*innen und Unterstützer*innen in den sozialen Netzwerken angesehen und geben Antworten auf Fragen wie:

Welches Netzwerk von Akteur*innen steht hinter diesen Mobilisierungen? Wie sind sie politisch einzuordnen?  

Auf welche extrem rechten Kampagnen beziehen sich die Mobilisierungen? 

Gibt es Bezüge zu Rechtspopulist*innen in den Parlamenten oder anderen Akteur*innen der extremen Rechten?

Weitere Informationen und eine Ausschlussklausel finden Sie unter: https://momentmal.org

Wann
Donnerstag, 13. Juni 2019, 19:30 Uhr
Eintritt frei

Wo
Hochschule RheinMain, Campus Kurt-Schumacher-Ring:
Gebäude G, Raum G102
Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden

Veranstaltende
Moment mal – Aktion für eine offene Gesellschaft, mit Unterstützung der Martin-Niemöller-Stiftung gefördert durch „Demokratie leben“

Jun
15
Sa
2019
Tag der offenen Gesellschaft in Wiesbaden am 15. Juni 2019
Jun 15 um 0:00

Wir richten eine Tafel aus! Im Schelmengraben, in Biebrich, in Kastel, auf dem Gräselberg …

Ein ganzes Land feiert die Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft. Am Tag der offenen Gesellschaft kommen zeitgleich überall Menschen zusammen, stellen Tische und Stühle raus und setzen somit ein großes Zeichen für die offene Gesellschaft.

Ob als Privatperson, als Verein oder Unternehmen: Deutschlandweit richten am 15. Juni viele Organisationen eine eigene Tafel aus. So auch die Kinder-,
Jugend- und Stadtteilzentren in Wiesbaden.

Wir laden unsere Freunde, Familie, Nachbarn und Passanten zum Essen und Trinken ein. Schaffen Sie mit uns Raum für offene Begegnungen!

Hier finden Sie die Tische in den Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren in Wiesbaden (nähere Infos dort):

  • Stadtteilzentrum Schelmengraben: im interkulturellen Garten am Stadtteilzentrum von 15 bis 18 Uhr
  • Mobile Jugendarbeit des KiJuZ Biebrich:
    Im Mühltal 7, Wiesbaden-Biebrich
  • Kinder- und Jugendzentrum Reduit: „Meeting of Styles“ am Brückenkopf Kastel
  • Stadtteilzentrum Gräselberg: beim Sportfest des SC Gräselberg, Wörther-See-Str./Sportplatz 16 – 20 Uhr
  • Stadtteilzentrum Klarenthal
  • Mobile Jugendarbeit Delkenheim (Grillfest)
  • Kinder- und Jugendzentrum Westend (13-15 Uhr, Fußgängerzone Westend)

Wann
Samstag, 15. Juni 2019

Wo
verschiedene Orte in Wiesbaden
Kontakt: www.tdog19.de
oder
Stadtteilzentrum Schelmengraben
Hans-Böckler-Str. 5–7, 65199 Wiesbaden
Tel.: 0611 31 87 05

Veranstaltende
Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren

 

Jun
16
So
2019
Lesung „Und eisig weht der kalte Wind“ und Sinti-Swing @ Schlachthof Wiesbaden, Kesselhaus
Jun 16 um 19:30

Die Geschichte einer deutschen Sinti-Familie von Ricardo Lenzi Laubinger

14 Jahre alt war Bertha Weiss, eine deutsche Sintiza, als sie zusammen mit ihren Angehörigen am 16. Mai 1940 von den Nationalsozialisten von Hamburg aus nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Die Mutter von Ricardo Lenzi Laubinger überlebte als Einzige der Familie Weiss (über 60 Angehörige wurden ermordet) 59 fürchterliche, leidensvolle Monate, bevor die Alliierten sie befreiten.  Aber auch nach Kriegsende war und ist die deutsche Minderheit der Sinti benachteiligt und alltäglichem Rassismus ausgesetzt. 

Die Zahl der im nationalsozialistisch besetzten Europa und in den mit Hitler-Deutschland verbündeten Staaten ermordeten Sinti und Roma wird auf eine halbe Million geschätzt. Von den 35.000 bis 40.000 erfassten deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden mehr als 25.000 ermordet. Jede Sinti-Familie hat Angehörige verloren.

Lesung aus „Und eisig weht der kalte Wind“,

Publikumsgespräch mit Ricardo Lenzi Laubinger,

anschließend Sinti-Swing mit Taylor Paucken-Reinhardt (Gitarre), Christiano Gitano (Gitarre), Ricardo Lenzi Laubinger (Violine).

Wann
Sonntag, 16. Juni 2019, 19:30 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Eintritt: 8 Euro

Wo
Schlachthof Wiesbaden, Kesselhaus
Murnaustraße 1, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Schlachthof Wiesbaden, Sinti-Union Hessen, Amnesty International Wiesbaden 

Jun
17
Mo
2019
Ausstellung: Wer sind die anderen? – Ein Kunstprojekt zu Vielfalt und Diskriminierung @ Kinder- und Jugendgalerie
Jun 17 um 14:00

Bei „Wer sind die anderen?“ geht es um die Frage, was zeitgenössische Kunst im Rahmen von politischer Bildung leisten kann. Kann sie geeignete Gesprächsanlässe schaffen, um sich mit Fragen von Diskriminierung und Rassismus auseinanderzusetzen? Kann das eigene künstlerische Tun nichtsprachliche Prozesse in Gang bringen, bei denen bisher „Ungesagtes“ an die Oberfläche dringt und sichtbar wird? Wie können mithilfe von Kunst multiperspektivische Sichtweisen und Selbstreflexion unterstützt werden? Antwort auf diese Fragen geben neben der entstandenen Kunstausstellung der Jugendlichen auch die beiden Veranstaltungen für Multiplikatoren. Über ein Jahr wurde in Zusammenarbeit mit einer 8. Klasse der IGS Rheingauviertel mit zwölf Jugendlichen künstlerisch in der Kinder- und Jugendgalerie gearbeitet. Unterstützt von vier Künstler*innen in den Bereichen Graffiti, Fotografie, Malerei und Installation, zeigen die Schüler*innen in dieser Ausstellung ihre Antworten auf die Frage „Wer sind die anderen?“ und werfen dabei neue Fragen auf. 

Bei den beiden Veranstaltungen für Multiplikatoren werden Hintergründe, Projektaufbau, Gelingensbedingungen und Stolpersteine im Austausch mit der Projektleitung erläutert. Bitte unbedingt anmelden: kulturellebildung@wiesbaden.de 

Öffnungszeiten und weitere Infos zur Ausstellung unter: www.wiesbaden.de/kinderundjugendgalerie

Wann
Vernissage
Montag, 17.  Juni 2019, 14:00 Uhr
Multiplikatoren-Gespräch in der Ausstellung
Dienstag, 18. Juni 2019, 10:00 – 11:30 Uhr
Mittwoch, 26. Juni 2019, 15:00 – 16:30 Uhr

Wo
Kinder- und Jugendgalerie
Dotzheimer str. 99, 65197 Wiesbaden

Veranstaltende
Kinder- und Jugendgalerie, Abteilung Jugendarbeit wi & you im Amt für Soziale Arbeit

Jun
18
Di
2019
Theaterstück: Nichts ist so, wie es scheint – Forumtheater @ Ringkirche
Jun 18 um 19:00

Die Erinnerung an Anne Frank steht beispielhaft für die grausamen Auswirkungen des Rechtsextremismus und seiner menschenverachtenden Ideologie.

Doch ist das alles „nur“ Geschichte? Uns begegnet ein vielfältiges Bild von Stimmungen über Probleme und Gefahren in Deutschland und Europa. Verunsicherung und populistische Vereinfachung, Ausgrenzung und Hass sind auch heute gegenwärtig. Wie reagieren wir darauf? Was ist Wahrheit, was ist Fake? Wie gehen wir mit Konflikten um? Was bedeutet Toleranz und wo endet Freiheit? Was bringt uns zusammen und was trennt uns?

Das erleben wir an diesem Abend gemeinsam mit den Spieler*innen des arco-Ensembles. Aus Erfahrungen, Wahrnehmung und Träumen entstehen Geschichten. Die Zuschauspieler*innen können Verlauf und Ende mit ihren Ideen und ihrem Handeln beeinflussen. Dabei geht es nie um die einzig richtige Variante. Es gibt immer eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten, die der Realität möglichst nahe kommen sollen. 

Alle Anwesenden können einfach zuschauen oder – wenn sie wollen – mitreden und auch mitspielen.

Wann
Dienstag, 18. Juni 2019, 19:00 Uhr
Eintritt Frei

Wo
Ringkirche
Kaiser-Friedrich-Ring 7, 65185 Wiesbaden

Veranstaltende
Evangelisches Dekanat Wiesbaden, Ringkirchengemeinde, Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen

Jun
19
Mi
2019
Theaterstück: „Lasst mich ich selbst sein“ – Anne Frank Ein interaktiver Theaterabend mit „Improfil“ @ Stadtteilzentrum Schelmengraben
Jun 19 um 19:30

Anders als beim klassischen Theater wird hier mit dem Publikum und nicht nur für das Publikum gespielt. Über Zurufe und Eingaben können die Zuschauer immer wieder die Richtung des Stückes lenken.

 Es geht um die Themen „Anderssein“ und „Ausgrenzung“. Jeder von uns hatte schon einmal das Gefühl, am Rand zu stehen und gar nicht richtig Teil der großen Gruppe zu sein. Gemeinsam mit den Theater-Profis von „Improfil“ kann man/frau solche vergangenen Erlebnisse in einem interaktiven Stück noch einmal reflektieren. 

Einzelne Szenen zeigen, wie wichtig es ist, stets darauf zu achten, dass Akzeptanz gegenüber allem, was sich von uns und den üblichen Normen unterscheidet, nicht automatisch falsch ist. Jeder Mensch ist einzigartig, und doch sind wir als Menschen nicht so verschieden. Einzigartigkeit ist nur eine Facette von Vielseitigkeit. Gemeinschaften werden erst bunt und stark, wenn viele Einflüsse, Geschichten, Erlebnisse und Gefühle zusammenkommen.

Gemeinsamkeiten lassen sich leicht entdecken, obwohl manche Unterschiede offenkundig scheinen. Als Basis existiert immer die Gemeinsamkeit, Mensch zu sein und gemeinsam auf dieser Erde zu leben, als ein Mensch unter 7,5 Milliarden.

Werde Teil eines großen Theater-Erlebnisses und lasse ein noch nie da gewesenes Theaterstück mitentstehen. Du wirst Zeuge der ersten und letzten Aufführung zugleich.

Wann
Mittwoch, 19. Juni 2019, 19:30 Uhr
Eintritt frei

Wo
Stadtteilzentrum Schelmengraben
Hans-Böckler-Str. 5–7,  65199 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtteilzentrum Schelmengraben  

Film: Der verlorene Sohn – Kinoabend mit pro familia in der Caligari FilmBühne @ Caligari FilmBühne
Jun 19 um 20:00

Homosexualität als Krankheit zu bewerten, wurde 1992 mit der Einführung des ICD-10 beendet. Trotzdem sind bis heute sogenannte Reparativtherapien in Deutschland gestattet. Diese haben zum Ziel, Homosexualität zu „heilen“.

Die pro familia Wiesbaden möchte mit einem Kinoabend aufmerksam auf eine hochumstrittene Praxis machen, die nach wie vor angewendet wird und trotz der nachweislich gesundheitsschädigenden Folgen nicht rechtswidrig ist.

Im Film „Der verlorene Sohn“, einem Drama nach der Autobiografie von Garrard Conley, wächst der 19-jährige Jared in einem Baptistenprediger-Haushalt in den amerikanischen Südstaaten auf. Als der strenggläubige Vater von der Homosexualität seines Sohnes erfährt, drängt er diesen zur Teilnahme an einer fragwürdigen Reparativtherapie. Jareds Mutter begleitet ihren Sohn zu der abgeschotteten Einrichtung, deren selbsternannter Therapeut Viktor Sykes ein unmenschliches und entwürdigendes Umerziehungsprogramm leitet.

Regie: Joel Edgerton
Buch: Joel Edgerton
Kamera: Eduard Grau
Musik: Danny Bensi, Saunder Jurriaans
Mit Lucas Hedges, Nicole Kidman, Russell Crowe und Joel Edgerton
USA 2018, 115 Min., DF, FSK: ab 12. FBW: besonders wertvoll 

Wann
Mittwoch, 19. Juni 2019, 20:00 Uhr
Eintritt: 7 Euro/6 Euro ermässigt

Wo
Caligari FilmBühne
Marktplatz 9, 56183 Wiesbaden

Veranstaltende
pro familia Ortsverband Wiesbaden e.V., Kulturamt Wiesbaden,  Caligari FilmBühne

Jun
20
Do
2019
INfoveranstaltung: Rosa Winkel, §175 StGB und verspätete Entschädigung @ Kreativfabrik Wiesbaden
Jun 20 um 18:00

Zur deutschen Geschichte der Verfolgung Homosexueller

Die Verfolgung von Homosexuellen hat in Deutschland eine lange Geschichte, was sich unter anderem am § 175 StGB nachvollziehen lässt. Dieser sogenannte „Homosexuellen-Paragraph“ bestand, in verschiedenen Variationen, von 1872 bis 1994 fort und regelte die staatliche Verfolgung von Homosexuellen. Bezeichnenderweise dauerte es nach der Abschaffung des Paragraphen weitere 23 Jahre, bis im März 2017 endlich offiziell die staatliche Schuld eingestanden wurde und Entschädigungszahlungen für die Opfer zugesichert wurden. 

Den Schaden und dasLeid der Verfolgten kann diese Geste klarerweise nicht „aufwiegen“ oder ungeschehen machen.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Verfolgung von Homosexuellen mit einem Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus. Die in der nationalsozialistischen Ideologie verankerte Vorstellung eines „gesunden Volkskörpers“ sah Homosexualität als „widernatürlich“, als Bedrohung der völkischen Kleinfamilie und als „Verweichlichung“ der angeblich kämpferisch-heroischen Männlichkeit an. 

Mit vielen ähnlichen Vorurteilen sehen sich Homosexuelle auch heute noch von konservativ-fundamentalistischer bis rechter Seite konfrontiert. Unter diesen Vorzeichen gilt es, auch die Debatte um die erkämpfte Anerkennung der verfolgten Homosexuellen in ihrer geschichtlichen Kontinuität zu beleuchten.

Wann
Donnerstag, 20. Juni 2019, 18:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Kreativfabrik Wiesbaden
Murnaustraße 2, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden, Kreativfabrik Wiesbaden

Film: Nebel im August @ Murnau-Filmtheater
Jun 20 um 20:15

Erster Spielfilm zum EUTHANASIE-PROGRAMM der NAZIDIKTATUR, das bis 1945 mehr als 200.000 Opfer forderte

Regie: Kai Wessel. DE 2016, 126 Min. DF. FSK: ab 12.
Mit: Ivo Pietzcker, Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt

Ernst Lossa (Ivo Pietzcker, links) und Dr. Werner Veithausen (Sebastian Koch, rechts)

„Nebel im August“ basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Robert Domes und erzählt vom Schicksal des Jungen Ernst Lossa. Der rebellische Sohn fahrender Händler wird in den 1940er Jahren als „nicht erziehbar“ eingestuft: Er durchläuft verschiedene Kinder- und Erziehungsheime, bis man ihn schließlich in einer Nervenheilanstalt unterbringt. Dort wird Ernst Lossa 1944 Opfer des mörderischen Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten. 

Unter den vielen Verbrechen des NS-Regimes ist die Euthanasie ein Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung noch weniger präsent ist und auch in den zahllosen Filmen über das „Dritte Reich“ bislang eher Randaspekt war. Diese Lücke versucht Kai Wessel mit seinem Film „Nebel im August“ zu schließen: ein bewegender Film, der exemplarisch die tragische Geschichte eines 13-jährigen Jungen erzählt, der Opfer dieses grausigen Systems wurde.

„Nebel im August“ erzählt eine authentische Geschichte über wahren Mut, echte Freundschaft und eines der größten Tabus der deutschen Geschichte. Es ist der erste Spielfilm zum Thema Euthanasie im „Dritten Reich“. (ZDF, Fernsehfilm der Woche) 

Wann
Donnerstag, 20. Juni 2019, 20:15 Uhr,
Eintritt: 7 Euro/6 Euro ermäßigt

Wo
Murnau-Filmtheater
Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Murnau-Filmtheater, Amnesty International Wiesbaden

Jun
22
Sa
2019
Lesung: „Warum wir hier sind“ – Eine musikalische Lesung @ Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen
Jun 22 um 19:00

Jugendliche mit Fluchterfahrung lesen ihre persönlichen Geschichten

Von der ersten Liebe in Pakistan, über die Hürden des Deutschlernens in der neuen Heimat und Kriegsgeschehnisse in Syrien, bis hin zu einem amerikanischen Geheimagenten handeln die Erzählungen der in Wiesbaden gelandeten Autorinnen aus Syrien, Somalia, Jemen, Albanien, Afghanistan und Äthiopien.

Begleitet von orientalischen Gitarrenklängen lesen einige der jungen Autoren ihre berührenden Geschichten aus dem Buch „Warum Wir Hier Sind“, das in dem Projekt “Storytelling for Change” von MasterPeace Wiesbaden entstanden ist. 

Die Lesung wird veranstaltet von der Projekt-AG „Demokratisch handeln, Vielfalt leben“ des Stadtjugendrings Wiesbaden e.V. Das Projekt wird vom Innovationsfonds Kinder- und Jugendarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 

Wann
Samstag, 22. Juni 2019, 19:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Jungbrunnen – Haus der Jugendorganisationen, Saalgasse 11, 65183 Wiesbaden   

Veranstaltende
Stadtjugendring Wiesbaden e.V. – Projekt-AG „Demokratisch handeln, Vielfalt leben“

Jun
23
So
2019
Stadtrundgang: Verfolgung, Vernichtung und Widerstand – Antifaschistischer Stadtrundgang durch Wiesbaden @ LilienCarré
Jun 23 um 16:00

Die nationalsozialistische Vergangenheit erscheint vielen weit entfernt, repräsentiert lediglich durch schwarz-weiße Aufnahmen aus einer anderen Zeit. Doch wie überall in Deutschland können auch in Wiesbaden viele Spuren im Stadtbild entdeckt werden:

Spuren der Verfolgung von politischen Gegner*innen und ganzen Bevölkerungsgruppen. Spuren der bis ins Detail geplanten und organisierten Vernichtung von als „unwert“ klassifiziertem Leben. Spuren des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Staatsterror. 

Auf unterschiedlichen Routen wollen wir exemplarische Orte der Vergangenheit aufspüren und die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945 erlaufen. An den jeweiligen Stationen wird es einen kurzen Input zu den historischen Hintergründen geben sowie die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion. Die Stadtrundgänge dauern jeweils ca. eine Stunde und führen durch die Wiesbadener Innenstadt. 

Wann und Wo
Sonntag, 26. Mai und 9. Juni 2019, 16:00 Uhr
LilienCarré, Bahnhofsplatz 3, 65189 Wiesbaden

Sonntag, 23. und 30. Juni 2019, 16:00 Uhr
Gedenkstätte Synagoge am Michelsberg, Coulinstraße, 65183 Wiesbaden

TEILNAHME KOSTENFREI

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden

Jun
25
Di
2019
Podiumsdiskussion: Erinnern heisst …? @ Kreativfabrik Wiesbaden
Jun 25 um 18:00

Podiumsdiskussion zur Gedenkarbeit und zur (aktuellen) Notwendigkeit des Erinnerns

Rund um die Aktionswochen anlässlich der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in Wiesbaden gibt es eine ganze Reihe an Veranstaltungen, die um die Themen Gedenken und Erinnern kreisen. Was aber heißt Erinnern heute? In welchen Formen kann und soll dies geschehen? 

Wer trägt Verantwortung dafür, dass die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und, den Widerstand dagegen, das Gedenken an die Verfolgten und Ermordeten und die Aufklärung über die soziostrukturellen, historischen Ausgangsbedingungen des Nationalsozialismus nicht zu einem Ende kommen? 

Während erneut Stimmen lauter werden, die einen Schlussstrich fordern und historisch-politische Bildung gar als „Indoktrination“ verunglimpfen, stellen sich die genannten Fragen auch mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen. Um diese zu diskutieren, haben wir eine Reihe von Gästen eingeladen, die sich in unterschiedlichen Kontexten mit Gedenkarbeit und Formen des Erinnerns auseinandersetzen. 

Wann
Dienstag, 25. Juni 2019, 18:00 Uhr
Eintritt frei

Wo
Kreativfabrik Wiesbaden
Murnaustraße 2, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden, Kreativfabrik Wiesbaden

Jun
28
Fr
2019
Konzert: Verse für Vielfalt und Inklusion @ Kulturzentrum Schlachthof, Kesselhaus
Jun 28 um 18:30

Seit März 2019 werden junge Menschen an verschiedenen Orten der Jugendarbeit kreativ und begegnen sich über ihre gemeinsame Leidenschaft: das Schreiben von Versen! Die Jugendgruppen texten und produzieren Poplieder, Rap-Lyrics oder Gedichte rund um positive Begegnungen und ein vielfältiges und inklusives Miteinander. Begleitet werden sie dabei von professionellen Musiker*innen und Poet*innen. 

Highlight des Projektes wird das Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 im Schlachthof Wiesbaden sein. Dann präsentieren die Jugendlichen ihre kreativen Ergebnisse zum ersten Mal vor einem größeren Publikum.

„Verse für Vielfalt und Inklusion“ ist ein Netzwerkprojekt des Stadtjugendrings Wiesbaden e.V., gefördert von der Aktion Mensch („Inklusion einfach machen“). 

Wann
Freitag, 28. Juni 2019, 18:30 Uhr
Eintritt frei

Wo
Kulturzentrum Schlachthof, Kesselhaus
Murnaustraße 1, 65189 Wiesbaden

Veranstaltende
Stadtjugendring Wiesbaden e.V. 

Jun
30
So
2019
Stadtrundgang: Verfolgung, Vernichtung und Widerstand – Antifaschistischer Stadtrundgang durch Wiesbaden @ LilienCarré
Jun 30 um 16:00

Die nationalsozialistische Vergangenheit erscheint vielen weit entfernt, repräsentiert lediglich durch schwarz-weiße Aufnahmen aus einer anderen Zeit. Doch wie überall in Deutschland können auch in Wiesbaden viele Spuren im Stadtbild entdeckt werden:

Spuren der Verfolgung von politischen Gegner*innen und ganzen Bevölkerungsgruppen. Spuren der bis ins Detail geplanten und organisierten Vernichtung von als „unwert“ klassifiziertem Leben. Spuren des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Staatsterror. 

Auf unterschiedlichen Routen wollen wir exemplarische Orte der Vergangenheit aufspüren und die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945 erlaufen. An den jeweiligen Stationen wird es einen kurzen Input zu den historischen Hintergründen geben sowie die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion. Die Stadtrundgänge dauern jeweils ca. eine Stunde und führen durch die Wiesbadener Innenstadt. 

Wann und Wo
Sonntag, 26. Mai und 9. Juni 2019, 16:00 Uhr
LilienCarré, Bahnhofsplatz 3, 65189 Wiesbaden

Sonntag, 23. und 30. Juni 2019, 16:00 Uhr
Gedenkstätte Synagoge am Michelsberg, Coulinstraße, 65183 Wiesbaden

TEILNAHME KOSTENFREI

Veranstaltende
Kritische Intervention Wiesbaden